Die in PIA entwickelte Weiterbildung zum/zur "Ernährungsbeauftragten für stationäre Altenpflegeeinrichtungen" startet nun zum dritten Mal am 08.02.2012. Weitere Informationen finden Sie hier: .Flyer_ernaehrungsbeauftragte_2012_net.pdf
Am 7. April 2011, 11.30 bis 13.00 Uhr, hat der Arbeitsminister Guntram Schneider im Christinenstift, Altenhilfe St. Gereon, Linnich-Gereonsweiler das PIA-Projekt besucht und mit regionalen Akteur/innen vor Ort und Journalist/innen über das Thema "Frauenerwerbstätigkeit" diskutiert - am Beispiel der Region Aachen" . Als Vertreter des PIA-Projektes hat Herr Dr. Fuchs-Frohnhofen projektbeteiligte Frauen interviewt.
Das Programm finden Sie hier: Programm Ministerbesuch St. Gereon "Frauenerwerbstätigkeit" 07.04.2011
Den zugehören Pressebericht hier:
az_juelich_08_04_11_pia.docx
Den Bericht auf der Internetseite des Arbeitministerium hier:
http://www.arbeit.nrw.de/arbeit/wege_in_arbeit_finden/berufsrueckkehr/ministertour_aachen/gute-arbeit-pflegebranche/index.php
Die PIA-Abschlusskonferenz fand am Dienstag, den 05.04. 2011, im SBZ der Städteregion in Eschweiler, mit 90 Teilnehmer/innen statt.
Nachdem das Projekt über einen Zeitraum von zwei Jahren vom Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales NRW unter Zuhilfenahme von EU-Mitteln gefördert wurde, fand nun am 05.04. die Abschlusskonferenz in Eschweiler statt. Fachlichen Input erhielten die 90 Teilnehmer/innen der Konferenz u.a. von Professor Michael Isfort vom Deutschen Institut für angewandte Pflegeforschung in Köln, der über die zukünftige Entwicklung der Pflegeberufe referierte und verdeutlichte, dass es angesichts des wachsenden Bedarfs an Pflegekräften für Einrichtungen in der Pflege wichtig ist, als Arbeitgeber attraktiv zu sein. Professor Isfort forderte die Anwesenden auf: „Sie müssen Bedingungen schaffen, die die Beschäftigten im Job halten."
Michael Isfort, dip e.V. Köln
Die Vertreter/innen der am Projekt beteiligten Pflege-Einrichtungen nutzten die Abschluss-Konferenz, um sich über ihre Erfahrungen während der Projektarbeit auszutauschen. So berichtete das Marienhospital Aachen davon, dass im Rahmen des Projektes die Kommunikationsstrukturen insbesondere zwischen den verschiedenen Hierarchie-Ebenen verbessert wurden. Im Kreiskrankenhaus Mechernich wird der Krankenhaus-Aufenthalt für ältere Patient/innen angenehmer gestaltet, indem das Pflegesystem stärker gruppenorientiert organisiert wurde. Außerdem wurden bauliche Veränderungen in die Wege geleitet. Die Umsetzung einer mitarbeiterorientierten Unternehmenskultur und die Einbeziehung der Mitarbeitenden hat beim ambulanten Pflegedienst Visitatis aus Aachen zur einer höheren Mitarbeiterzufriedenheit gesorgt. Auch in der Altenhilfe St. Gereon, Brachelen, lag der Fokus während der Projektarbeit auf den Mitarbeitenden. Hier soll es den Pflegekräften z.B. durch gesundheitsfördernde Maßnahmen und Entlastung der älteren Mitarbeiter/innen ermöglicht werden, ihren Beruf bis zur Rente ausüben zu können.
.jpg)
Teilnehmer/innen der PIA-Abschlusskonferenz
Neben den beteiligten Einrichtungen können auch weitere Akteure im Pflege-Bereich Nutzen aus dem Projekt ziehen, z.B. werden die aus den Projekt-Erfahrungen abgelei-teten Handlungsempfehlungen sowie die Erfahrungen der beteiligten Einrichtungen in einem Buch zum PIA-Projekt veröffentlicht, das im Juni 2011 erscheinen wird. Die im Rahmen von PIA entwickelten Fortbildungen werden von der MA&T GmbH und dem Amt für Altenarbeit auch nach Projekt-Ende weiterhin angeboten.
Die vollständige Pressemitteilung zur PIA-Abschlusskonferenz finden Sie hier: Pressemitteilung Bericht PIA-Abschlusskonferenz 05.04.2011
Außerdem erschien am 06.04.2011 in der Aachener Zeitung folgender Bericht über die PIA-Abschlusskonferenz: Bericht AZ PIA-Abschlusskonferenz
Wer sich für die Referate auf der PIA-Abschlusskonferenz interessiert, sende bitte eine entsprechende Mail an : fuchs@mat-gmbh.de
Aktuelles: Januar 2011: Das PIA-Projektteam gratuliert dem PIA-Partner Altenhilfe St. Gereon, Hückelhoven zu einem besonderen Erfolg:
Im Bundeswettbewerb "Beste Arbeitgeber im Gesundheitswesen 2011", der vom Bundesarbeitsministerium mit getragen wird, erreichte die Altenhilfe St. Gereon einen 2. Platz auf Bundesebene in der Kategorie "Pflege- und Betreuungseinrichtungen mit mehr als 250 MA". Außerdem wurde dieser hervorragenden PIA-Einrichtung ein Sonderpreis in der Kategoerie "Gesundheit der Mitarbeiter" zuerkannt.
Wir gratulieren herzlich!
.bag_siegerliste_2011.pdf
.
PIA - Pflege-Innovationen in der Gesundheitsregion Aachen
Das PIA-Projekt wird vom Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales des Landes NRW unter Zuhilfenahme von EU-Mitteln über einen Zeitraum von zwei Jahren gefördert. PIA möchte in den 10 beteiligten Modelleinrichtungen Verbesserungen zum Nutzen von Pflegekräften und Klienten erarbeiten und umsetzen. Außerdem, so Projektleiter Dr. Paul Fuchs-Frohnhofen von MA&T, sollen durch einrichtungsübergreifende Zusammenarbeit neue Ideen verbreitet und der Erfahrungsaustausch zwischen den Einrichtungen gefördert werden.
So sollen Impulse für die gesamte Gesundheitsregion entwickelt werden. Thematisch kann es dabei z.B. um eine bessere Betreuung älterer Patienten im Krankenhaus, um eine bessere Arbeitsgestaltung für ältere Pflegekräfte oder um neue Formen des Wissensmanagements und des Erfahrungsaustausches in den Einrichtungen gehen.
Manfred Borutta vom Amt für Altenarbeit des Kreises Aachen möchte in PIA neue Wege finden, damit z.B. Weiterbildungsmaßnahmen nicht bei einzelnen Weiterbildungsteilnehmern hängen bleiben sondern eine Breitenwirkung in der gesamten Organisation erzeugen.
Die ambulanten Pflegedienste des Caritasverbandes Düren/Jülich und der Stiftung Evangelisches Altenheim Gemünd sowie Visitatis und Fauna aus Aachen stehen stellvertretend für den Bereich der ambulanten Pflege. Das Marienhospital Aachen, das Kreiskrankenhaus Mechernich und das Medizinische Zentrum Aachen vertreten den Krankenhaus-Sektor. Aus dem Bereich der stationären Pflege beteiligen sich das Haus Berg, Brachelen, das Papst-Johannes-Stift, Aachen, und das Senioren- und Pflegezentrum St. Antonius, Würselen.
Projektpartner sind:
• MA&T Sell & Partner GmbH
Karl-Carstens-Straße 1
52146 Würselen/Aachener Kreuz
Ansprechpartner: Dr. Paul Fuchs-Frohnhofen,
Dipl. Psych. Claudia Bessin, Hanna Aengenvoort
Tel.: 02405-4552-0 • Fax: 02405-4552-200
E-Mail: fuchs@mat-gmbh.de • hanna.aengenvoort@mat-gmbh.de
http://www.mat-gmbh.de
• Institut Arbeit und Technik
Munscheidstraße 14
45886 Gelsenkirchen
Ansprechpartner: Sandra Dörpinghaus, Christoph Bräutigam
Tel.: 0209-1707-222/-227 • Fax: 0209-1707-245
E-Mail: doerping@iat.eu • braeutigam@iat.eu
http://www.iat.eu
Ankündigung: Im Sommer 2011 erscheint das Buch zum PIA-Projekt, in dem die Erfahrungen aus dem Projekt sowie Anregungen zur praktischen Umsetzung veröffentlicht werden. Nähere Informationen zu dem Buch sowie einen Bestell-Coupon finden Sie in folgendem Flyer:
Flyer PIA-Buch
• Städte Region Aachen - Amt für Altenarbeit
Mauerfeldchen 29
52146 Würselen
Ansprechpartner: Manfred Borutta, Ulrike Lenzen
Tel.: 0241-5198-5412/-5425 • Fax: 0241-5198-5430
E-Mail: manfred-borutta@staedteregion-aachen.de •
ulrike.lenzen@staedteregion-aachen.de
http://www.pflege-regio-aachen.de
Mit finanzieller Unterstützung der Europäischen Union und des Landes Nordrhein-Westfalen


An dem Projekt sind neun Modelleinrichtungen aus dem Bereich der Krankenhäuser, Pflegeheime und ambulanten Pflegedienste aus der Region Aachen beteiligt.